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Amsterdam – eine geglückte Notlösung
Amsterdam - 17.11.2022
© Tatjana Schreiner
Barcelona war der Wunsch, Amsterdam das Ziel. - Am 30.06.2022 begann die Reise der 7kl in die wunderschönen Niederlande.
Am 30.06. 2022 um 21 Uhr war Treffpunkt am Linzer Hauptbahnhof und um 21:30 Uhr hätte bereits die Abfahrt im Nachtzug sein sollen, jedoch stellten alle bald fest, dass dies wohl doch noch etwas dauern würde. 10, 15 und schlussendlich 30 Minuten Verspätung hatte der Zug. Die Stimmung hob sich jedoch, als um 22 Uhr schließlich jeder sein Abteil beziehen konnte. Etwa um Mitternacht passierte der Zug die deutsche Grenze und nachdem alle Pässe kontrolliert wurden, war endlich Zeit, um schlafen zu gehen – zumindest für die, die trotz der holprigen Fahrt einschlafen konnten.
Nach einer anstrengenden Nacht wurde am nächsten Morgen um 7:30 Uhr endlich das Frühstück ausgeteilt. Zu dieser Zeit befand sich der Zug in Köln – es war noch niemandem bewusst, wie lange er in Köln stehen bleiben würde. Nach ungefähr drei Stunden ging die Reise weiter, und nun wurde auch die niederländische Grenze überquert. Es schien fast zu perfekt, um wahr zu sein, als plötzlich die Durchsage kam, dass alle Passagiere den Zug verlassen müssen, jedoch nicht in Amsterdam, sondern in Utrecht. Aufgrund der zu langen Verspätung hatte der Zug keinen Platz mehr in Amsterdam Centraal (dem Hauptbahnhof Amsterdams). Genervt, gestresst und übermüdet musste nun ein Anschlusszug gefunden werden, dieser kam wenigstens sehr bald und nach 30 Minuten war es endlich geschafft, die 7kl war in Amsterdam.
Zeit zum Füßehochlegen blieb aber leider nicht, da bereits die erste Attraktion gebucht war: ein Besuch im Anne-Frank-Haus. Die Schüler und Schülerinnen bekamen Audioguides und konnten das ganze Museum in ihrer eigenen Geschwindigkeit ansehen. Wer fertig war, konnte auch schon zur nächsten Station: das Rijksmuseum.
In diesem konnten die Schüler und Schülerinnen Kunstwerke berühmter Maler wie Rembrandt, Steen oder Vermeer betrachten, und sogar die älteste und größte Bibliothek der ganzen Niederlande besichtigen. Viel Zeit blieb im Rijksmuseum leider nicht mehr, da dieses schon um 17 Uhr schloss.
Ab ca. 17 Uhr blieb noch etwas Zeit, um die Stadt zu erkunden, etwas zu essen oder einfach nur zu entspannen, bis um 19 Uhr Treffpunkt für eine Grachtenfahrt war. Nach einem sehr anstrengenden ersten Tag konnte um 21 Uhr endlich die Jugendherberge bezogen werden, Ruhe kehrte ein.

Am zweiten Tag war ein Städtetrip angesagt. Erste Station: Zandvoort, eine schöne kleine Ortschaft am Meer. Nach zwei Stunden stand bereits das nächste Ziel am Plan: Haarlem. Die Schüler und Schülerinnen bekamen Zeit, um auch diese kleine Stadt unter die Lupe zu nehmen. Zurück in Amsterdam war nun die Chance, die Stadt noch genauer zu erkunden, gekommen. Bis 18 Uhr hieß es Freizeit. Danach wurde ein schönes Abendessen als gesamte Klasse in einem Restaurant ganz in der Nähe der Herberge veranstaltet. Wer abends noch Energie hatte, konnte bei dem vom Hostel veranstaltetem Karaoke-Abend teilnehmen.

Am dritten und leider auch schon letzten Tag war eine Busreise gebucht. Der erste Stopp waren die Windmühlen in Zaandam, leider gab es nicht allzu viel zu sehen, da für die Klasse nur die normale Führung und nicht die mit Besichtigung gebucht war. Der nächste Halt war die Holzschuhfabrik in Marken; leider auch hier nicht viel zu sehen. Das dritte und letzte Ziel war Volendam und eine Führung mit Verkostung in der Cheese-Factory. Jedoch gab es auch noch ein „ganz besonderes“ und „exklusives“ Angebot, eine weitere Führung mit Verkostung in Woltje’s Backerij, der Geburtsstädte der berühmten, niederländischen „Stroopwafels“. Nachdem die Bustour früher als gedacht vorbei war, bekamen die Schülerinnen und Schüler noch ein letztes Mal Freizeit in Amsterdam vor der Abreise.
Um 19:30 Uhr traf der Zug in Amsterdam Centraal ein und bereits um 22 Uhr war die deutsche Grenze überquert. Nach einer erneuten Passkontrolle war Zeit für Entspannung angesagt. Die Rückfahrt verlief ohne Komplikationen und die Reise endete planmäßig um 8 Uhr am Linzer Hauptbahnhof.

Renée Wimmer, Ida Wiesinger
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© Tatjana Schreiner, Renée Wimmer, Ida Wiesinger

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