Der Tag resultierte aus der Planung und dem Engagement der beiden Borg- Schüler Markus Linkeseder und Tobias Schmoigl, die den Kontakt zur Volkshilfe-Oberösterreich suchten, um dort ihre Idee vorzustellen und gemeinsam in die Tat umzusetzen:
Nachdem die 21 Jugendlichen zusammen mit vier Betreuern am frühen Nachmittag eingetroffen waren, und mit von der Schule bereitgestellten Sport- Outfits ausgestattet wurden, hieß man sie im Zuge einer kurzen Begrüßungsrede ganz herzlich willkommen: "Wir haben dieses Ereignis ins Leben gerufen, um zu zeigen, dass wir keine Angst vor den zu uns kommenden Flüchtlingen haben, sondern Kontaktstellen errichten wollen, um Verbindungen aufzubauen…" Aufgrund seiner ausgeprägten Deutschkenntnisse fungierte einer der Flüchtlinge als Dolmetscher.
Im Weiteren wurden die Jugendlichen in Mannschaften eingeteilt, wobei jeweils zwei Borg- Schüler und zwei bis drei Flüchtlinge ein Team bildeten. Auf das Startsignal hin folgte man einem ausgeklügelten Spielplan in die verschiedenen Turnsäle, um im Fußball, Basketball oder Hockey gegeneinander anzutreten. Zusätzlich durfte man aber an der Kletterwand seine Kraft- und Koordinationsfähigkeiten unter Beweis stellen. Das hierfür notwendige Sichern durch die Mädchen der Sportklasse baute beiderseitiges starkes Vertrauen auf, und so mancher Dialog kam dabei zustande. In den kurzen Pausen stärkte man sich am Buffet und führte angeregte Gespräche.
Nach drei Stunden intensiver sportlicher Betätigung kam es zur Siegerehrung und Preis- Übergabe an die Gäste. Beim abschließenden Gruppenfoto mit freudestrahlenden Gesichtern konnten die Borg- Schüler deutlich wahrnehmen, dass an diesem Nachmittag tatsächlich eine Gemeinschaft entstanden war.
Flüchtlingsprojekt am Borg Linz
Linz - 13.11.2015
Am Freitag, dem 13. November, setzte das Borg Linz ein Zeichen in Bezug auf Flüchtlingsintegration: Die 8. Klasse des Sportzweigs lud 21 Flüchtlinge im Alter von 14 bis 18 in die Turnsäle des Borg ein, um im Rahmen eines selbst organisierten Bewegungstages einige Stunden der Zerstreuung und des gegenseitigen Kennenlernens zu ermöglichen.
Marie Sollmann, 8s
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