Das BORG ist stolz auf Andreas Erd und wir wünschen ihm noch viel Erfolg auf seiner weiteren Musikerlaufbahn.
Boah - ich war komplett verwirrt, aber eigentlich wars cool", erinnert sich Andreas Erd an jenen Moment am vergangen Sonntag, als er im legendären Downtown Bluesclub in Hamburg den internationalen Robert Johnson Guitar Award 2012 gewonnen hat. "Ich hab überhaupt nicht damit gerechnet. Ich hab gefunden, jeder hätte verdient, dass er gewinnt." Doch die Jury gab dem Linzer und seinem Auftritt mit Andy Timmons "Electric Gypsy" den Vorzug unter sechs Finalisten.
Die Gitarre hat der 17-Jährige, der am BORG Linz Honauerstraße eine Ausbildung für "Popular- und Computermusik" macht, bereits als Vierjähriger entdeckt, das Spielen hat er sich selbst beigebracht. "Es war immer Musik im Haus. Das ist eigentlich so passiert." Vielleicht wollte es das Schicksal einfach so. "Stilistisch gibt es bei mir eigentlich fast keine Grenzen", durchwandert er auf seiner Mensinger "Joker" (für Experten: mit einem Floyd Rose-Tremolo) das weite Feld von Rock, Blues, Fusion, Jazz, Funk, Metal, Pop bis zu Country. Längst spielt er in mehreren Bands, etwa der Big Band "Funky Lemons", dem Quintett "Jazz Lemons" oder der Sabi Gratzer Band. "Und seit ein paar Monaten gibt es auch ein
Trio". Wie es heißt? "Boah. Das hat noch keinen Namen." Kurzes, beratendes Getuschel im Hintergrund des Telefongesprächs mit den OÖNachrichten: "Brainpool". So schnell kanns gehen, nicht nur beim Gewinnen.
Studieren in Amerika
Was er mit dem Preisgeld, 5000 Euro, machen möchte? "Den Führerschein", immerhin naht Ende November sein 18. Geburtstag. Und nach dem Führerschein und der Matura im nächsten Jahr?
Da muss Andreas Erd nicht lange überlegen: vor allem Musik. "Ich möchte in Amerika studieren, in Berkley, oder am California Institute of Music". Der langfristige Zukunftstraum des jungen Gitarristen, der neben der Schule auch noch am Musikzentrum Linz unterrichtet? "Mir einmal den Lebensunterhalt mit Musik verdienen können. Ich kann sonst nix." Aber das umso besser. (Karin Schütze, OÖNachrichten, 25.10.2012)
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Die Gitarre hat der 17-Jährige, der am BORG Linz Honauerstraße eine Ausbildung für "Popular- und Computermusik" macht, bereits als Vierjähriger entdeckt, das Spielen hat er sich selbst beigebracht. "Es war immer Musik im Haus. Das ist eigentlich so passiert." Vielleicht wollte es das Schicksal einfach so. "Stilistisch gibt es bei mir eigentlich fast keine Grenzen", durchwandert er auf seiner Mensinger "Joker" (für Experten: mit einem Floyd Rose-Tremolo) das weite Feld von Rock, Blues, Fusion, Jazz, Funk, Metal, Pop bis zu Country. Längst spielt er in mehreren Bands, etwa der Big Band "Funky Lemons", dem Quintett "Jazz Lemons" oder der Sabi Gratzer Band. "Und seit ein paar Monaten gibt es auch ein
Trio". Wie es heißt? "Boah. Das hat noch keinen Namen." Kurzes, beratendes Getuschel im Hintergrund des Telefongesprächs mit den OÖNachrichten: "Brainpool". So schnell kanns gehen, nicht nur beim Gewinnen.
Studieren in Amerika
Was er mit dem Preisgeld, 5000 Euro, machen möchte? "Den Führerschein", immerhin naht Ende November sein 18. Geburtstag. Und nach dem Führerschein und der Matura im nächsten Jahr?
Da muss Andreas Erd nicht lange überlegen: vor allem Musik. "Ich möchte in Amerika studieren, in Berkley, oder am California Institute of Music". Der langfristige Zukunftstraum des jungen Gitarristen, der neben der Schule auch noch am Musikzentrum Linz unterrichtet? "Mir einmal den Lebensunterhalt mit Musik verdienen können. Ich kann sonst nix." Aber das umso besser. (Karin Schütze, OÖNachrichten, 25.10.2012)