Die Kunst des Geräuschs und seine in melismische Ordnung gebrachte Fortsetzung - die Musik - sollte dabei selbstverständlich für den gesamten Abend im flirrenden Rampenlicht stehen und den Ausgangspunkt unserer Sinnesreise markieren. So wichen schon bald banale, herkömmliche Geräusche - das gutturale Lachen großer Männer, das Klatschen unserer Hände in unisono, das Holpern der Instrumente auf dem Bühnenboden - der wohl wahrsten Fusion von Geräuschen, für die wir alle so zahlreich erschienen waren: Der Musik der P-Klassen.
In alter Tradition des Abschlusskonzertes stellten die einzelnen Bands der fünften, sechsten und siebten P-Klasse einige, manchmal eigens komponierte Songs vor. Wohingegen die 5P Covers zu bekannten und beliebten Pop-Klassikern präsentierte, befasste sich die 6P mit Salsa und die 7P mit Samba. Die Borgblasbande machte dabei den Voract.
Dank freundschaftlicher Beziehungen, die ich mir zum Vorteil machte, um mir Eintritt ins »Backstage«, also den dem Publikum unzugänglichen Garderoben neben der Bühne, zu verschaffen, konnte ich einige der P-Schüler:innen kurz vor und unmittelbar nach ihren Performances interviewen und so viel über ihre ganz persönlichen Erlebnisse auf der Bühne in Erfahrung bringen. Raphael Heigl (5P) kommentierte das Konzert schlicht und ergreifend als »geilster Scheiß jemals«. »Es war einfach ein unbeschreibliches Gefühl auf der Bühne zu stehen und die Leute für dich jubeln zu hören. Gleichzeitig auch noch geile Musik zu spielen, hat das Ganze auf ein noch krasseres Level gebracht.«
Emylia Mora-Jovanović (ebenfalls 5P) ist da ganz ähnlicher Meinung: »Dieses Konzert hat mir gezeigt, dass mein Verlangen nach Erfolg und Spaß größer ist, als meine Angst zu versagen!«
Doch nach den »behind the scenes« war es bald wieder Zeit, mitten im Geschehen zu sein, zumal sich das Konzert zu diesem Zeitpunkt langsam dem Ende näherte.
In einer Enklave der glitzernden Lichter inmitten des Trauner Dunkels der späten Abendstunden, markierte das gemeinsame Singen und Tanzen aller mitwirkenden P-Schüler:innen auf der Bühne den Abschluss eines gelungenen Abends. Zuletzt halste Herr Professor Buchberger allerdings seinen Schüler:innen zu deren Unglück das Aufräumen der Bühne auf, doch ich hatte mich bereits aus dem Staub gemacht, hinaus auf die Straßen mit dem Nachhall sonorer Stimmen und guter Musik in den Ohren, meinen Heimweg einschlagend. Ein toller Abend voller Musik!













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