Der Grund, warum Regisseur Eloy Calvo Campos diese Geschichte verfilmte, ist ebenfalls tief persönlich: Sein eigener Vater engagiert sich bei der “Amical de Mauthausen y otros campos”, einem spanischen Opferverband, der sich den Erinnerungen an die KZ-Opfer widmet.
Frau Prof. Stöttinger-Thanner dachte sich: ”Das müssen auch meine Schülerinnen und Schüler sehen!” Und zack - ein paar Mails, ein Zoom-Link und ein Festsaal später - saßen über 170 von uns bereit für eine Doku, die man nicht so schnell vergisst.
Noch vor dem Film schaltet sich Àlex persönlich per Zoom zu. Sein Deutsch? Etwa auf dem Niveau von unserem Spanisch: also charmant, mutig und ausbaufähig. Aber genau das machte es sympathisch. Er versuchte aufrichtig, uns auf Deutsch zu begrüßen und seine Geschichte zu erklären, und wir waren direkt auf seiner Seite. Dann begann der Film. Und der Festsaal wurde plötzlich still. Man spürte, dass das keine gewöhnliche Schulvorstellung war. Die Bilder, die Erzählungen, die Reise - all das ging unter die Haut.
Nach der Doku kam es zum großen Finale: eine Fragerunde mit Àlex und Eloy, dem Regisseur, der ebenfalls live zugeschaltet wurde. Wir durften alles fragen, was uns bewegte. Die Herausforderung? Spanisch. Und genau hier kam unsere Spanischlehrerin, als menschlicher Google-Translator, in Aktion. Sie übersetzte blitzschnell jede Frage in Spanisch und jede Antwort wieder zurück. Ohne sie hätten wir vermutlich alle nur freundlich genickt und “¿Sí?” gesagt.
Dieses Projekt hat uns nicht nur etwas Geschichtliches beigebracht, sondern uns in Àlex und seinen Großvater hineinleben lassen und uns bewusst gemacht, dass dieses Schicksal Tausende von Menschen erlitten hatten. Ein Gedenken der besonderen Art.












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